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Jedes Jahr sterben 200.000 Menschen durch Pestizide

Jeder Mensch denkt bei Baumwolle an einen natürlichen Rohstoff der keinen sonderlichen Einfluss auf unsere Umwelt hat. Doch durch das nutzen konventioneller Baumwolle, werden Pestizide eingesetzt die in unser Abwasser geraten und dadurch Mensch und Natur belasten. Dazu kommt noch das viele auf gentechnisch veränderte Baumwolle zurückgreifen. Vor allem in Indien, China und in den USA werden solche im Erbgut veränderten Pflanzen genutzt.

Weltweit werden ca. 2,5 % der zur Verfügung stehenden landwirtschaftlichen Flächen für den Anbau von Baumwolle verwendet. Auf diesen Flächen werden jährlich ca. 25,8 Millionen Tonnen Baumwolle geerntet, wovon nur 0,7 % Bio-Baumwolle ist.

Herkömmliche Baumwolle wird, durch die Unterstützung von Agrarchemikalien, mit modifiziertem GVO-Saatgut genetisch angebaut. Und damit die Umwelt auch noch mal richtig darunter leidet werden beim Anbau von konventioneller Baumwolle 16 % an Insektizide und 6 % an chemischen Pestiziden weltweit eingesetzt.

Zwischen Aussaat und Ernte werden diese Baumwollkulturen ca. zwanzig Mal gegen Schädlinge gespritzt. Ohne künstliche Düngung und Beregnung bleiben die Erträge weit hinter den Erwartungen zurück. Laut NABU sterben weltweit jedes Jahr 200.000 Menschen durch den Einsatz von Pestiziden.

Aufgrund der Witterungsanfälligkeit der Baumwollpflanzen und der unbedingten Notwendigkeit von Trockenheit in der Erntezeit haben sich als Hauptanbaugebiete solche herausgestellt, die über ein trockenes Wüstenklima verfügen. Daraus folgt allerdings ein sehr hoher Wasserverbrauch in den ohnehin schon sehr trockenen Landschaften. Denn für ein Kilogramm konventionelle Baumwolle werden ca. 1.000 Liter Wasser verbraucht.

Umweltschäden durch Kunstdünger und die Eingesetzten Pestizide fallen dort dann noch stärker aus. Durch die Überbewirtschaftung der Böden mit diesen Monokulturen in riesigen Feldern ergeben sich zudem starke Bodenerosionen. Zudem müssen Baumwollbauern mittlerweile mehr als die Hälfte Ihrer Einnahmen für Kunstdünger, Pestizide und Samen ausgeben. Bleibt eine Ernte nur einmal hinter den Erwartungen zurück, ist in den meisten Fällen der sofortige Ruin der Bauern die Folge.

Die Alternative zu diesem Szenario ist die Eliminierung der Verwendung künstlicher Chemikalien und stattdessen die Verarbeitung von biologisch angebauter Baumwolle.

Was wir dagegen tun

Von Anfang an haben wir uns dafür entschieden reine Bio-Baumwolle zu verwenden. Beim biologischen Anbau von Baumwolle werden zur Schädlingsbekämpfung und Bodenverbesserung natürliche Mittel eingesetzt. Dadurch wird das eingesetzte Wasser nicht verunreinigt und kann wiederverwendet werden. Diese Anbaumethoden fördern Artenvielfalt und gesunde Ökosysteme, verbessern die Bodenqualität und verbrauchen meist weniger Wasser. Im Vergleich zu konventioneller Baumwolle werden durch den Anbau von Bio-Baumwolle die CO2-Emissionen um 46 % reduziert und der Wasserverbrauch um 91 %. Dadurch wird Land und Wasser zu 70 % weniger übersäuert und 26 % weniger Bodenerosionen verursacht.